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Postkarte bemalt vom Alpenhotel Bödele

Erklärung des Projektes

Museen, Archive und historische Vereine stehen in einer sich ständig wandelnden Welt vor immer neuen Herausforderungen. Auch in der Beschäftigung mit Geschichte darf man nicht einfach "stehen bleiben", sondern muss – insbesondere in der Vermittlung – neue Wege und Mittel finden. Museen, Archive und historische Vereine entwickeln daher stetig neue Methoden und Möglichkeiten zur Vermittlung historischer Inhalte. Im Zentrum des Projekts "Virtuelles Geschichtsforum" steht die Darstellung und Vermittlung regionalhistorischer Inhalte im Internet.

Das virtuelle Geschichtsforum soll als Modell für die Präsentation historischer Themen in neuer und innovativer Form entwickelt werden. Durch das Virtuelle Geschichtsforum entsteht ein groß angelegtes Online-Lexikon, das in vielerlei Hinsicht beispielgebend sein wird. Inhalte werden Interessierten über die Landesgrenzen hinaus zugänglich gemacht. Für Museen, Archive und historische Vereine kann das Tool eine wertvolle Basis in ihrer Arbeit bilden. Außerdem werden die erarbeiteten Inhalte eine überaus wertvolle Grundlage für die Regionalentwicklung, kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger, den Tourismus, Bildungsinstitutionen und zahlreiche weitere Bereiche sein.

Für die Schaffung des virtuellen Geschichtsforums wird neues materielles und immaterielles Kulturgut erschlossen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf Fotoarchiven. Denn historische Fotografien geben in einzigartiger Weise Einblick in den kulturellen Wandel. Materielles Kulturgut zu den beteiligten Regionen wird durch gezielte Recherchen in Archiven und Bibliotheken sowie die Erschließung von privaten Sammlungen zusammengetragen. Durch die Erstellung von Regionalbiographien und die gezielte Recherche in einschlägigen Zeitungen bzw. Zeitschriften wird eine wichtige Grundlage für zukünftige (vor)wissenschaftliche Arbeiten geschaffen. Immaterielles Kulturgut wird durch umfangreiche Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erschlossen. Durch die verstärkte öffentliche Präsenz der durch die beteiligten Institutionen getätigten Aktivitäten sowie begleitende bewusstseinsbildende Maßnahmen gilt es zudem, bisher unzugängliche Quellen für das virtuelle Geschichtsforum zu erschließen.

Die Geschichte des Skilaufs bietet sich für die Entwicklung eines bespielgebenden Produktes ausgezeichnet an. Denn Vorarlberg und das angrenzende Allgäu weisen in dieser Hinsicht zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Der für die am Projekt beteiligten Regionen äußerst wichtige Themenkomplexes "Skilauf und Wintertourismus" soll wissenschaftlich fundiert aufgearbeitet werden. Dabei wird aufgezeigt, inwiefern auch der Skisport ein Bestandteil des Kulturerbes ist und die soziale und ökonomische Entwicklung gefördert hat. Für die Steigerung des gemeinsamen Natur- und insbesondere Kulturerbes leisten die am Projekt beteiligten Museen, Archive und historischen Vereine damit einen wesentlichen Beitrag.

Das Projekt wird finanziert durch die Europäische Union, Interreg Alpenrhein/Bodensee/Hochrhein sowie durch die nachstehenden Projektpartner:

 

Museumsverein Klostertal

Montafoner Museen

Foundation Friends of Hannes Schneider

Stadtarchiv Dornbirn

FIS Skimuseum Damüls

Museum Stadt Kempten

FIS Skimuseum Fischen

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